
Herzlich Willkommen auf den Seiten des Asien-Orient-Instituts!
Das Asien-Orient-Institut, kurz AOI, wurde am 11. April 2008 an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen gegründet. Im Zuge der Fakultätenfusion gehört das AOI seit dem 1.10.2010 dem Fachbereich Asien- und Orientwissenschaften der Philosophischen Fakultät an und ist mit diesem identisch.
Das AOI gliedert sich in folgende Abteilungen:
- Abteilung für Orient- und Islamwissenschaft
- Abteilung für Indologie und Vergleichende Religionswissenschaft
- Abteilung für Japanologie
- Abteilung für Sinologie und Koreanistik
- Abteilung für Ethnologie
Forschungsprofil:
Durch Globalisierung, Migration und Internet haben sich die Beziehungen der Länder und Kulturen Asiens und des Vorderen Orients mit Europa in vielen Bereichen intensiviert. Die in Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur der betreffenden Regionen zu beobachtende vielfältige bis konflikthafte Dynamik hat unter den Bedingungen fortschreitender Globalisierung unmittelbaren Einfluss auf die gesellschaftlichen Gegebenheiten Europas. So bildet die Erforschung gegenwärtiger und vergangener Transformationsprozesse in Asien sowie ihrer kulturellen und gesellschaftlichen Grundlagen die Schwerpunkte der wissenschaftlichen Arbeit im AOI. Das Forschungsprofil orientiert sich dabei an den Begriffen Wissenskulturen, Herrschaftskulturen und Sinnkulturen. Mit dieser interdisziplinären Forschungsprogrammatik, die insbesondere auch auf transnationale und transkulturelle Bezüge abhebt, streben die wissenschaftlich Arbeitenden des AOI in den nächsten Jahren – auch in Kooperation mit anderen Fachbereichen der Universität – den Aufbau von übergreifenden Forschungszusammenhängen an.
Ausgehend von einem holistischen Kulturverständnis umfasst das disziplinäre Profil des AOI in allen Fachrichtungen auf der Grundlage einer fundierten philologischen Kompetenz sowohl historische als auch sozialwissenschaftliche Zugänge.
Studium:
Der institutionelle Zusammenschluss der Asien- und Orientwissenschaften an der Eberhard-Karls-Universität stützt die Kooperation der Abteilungen in der Lehre. Hier bringt das AOI seine Regionalkompetenz in innovative Studiengänge ein, die in Kooperation u.a. mit dem Institut für Politikwissenschaft und mit der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät betrieben werden. Die internationalen Außenstellen und Universitätskooperationen in den Ländern Asiens und Nordafrikas bilden hier auch die Grundlage für eine umfassende Auslandsintegration in den Studiengängen.
Partnerschaften:
Die Abteilungen des Asien-Orient-Instituts unterhalten vielfältige Beziehungen in die vertretenen Regionen. Zu nennen sind hier insbesondere das Tübinger Zentrum für Japanische Sprache in Kyoto (http://www.kyoto.uni-tuebingen.de), das European Center for Chinese Studies in Beijing (ECCS, www.eccs.pku.edu.cn), das European Research Center on Contemporary Taiwan hier in Tübingen (ERCCT, www.ercct.uni-tuebingen.de) sowie die Partnerschaften mit Universitäten in Almaty (Kazakhstan, www.dku.kz/), Bishkek (Kirgistan, www.auca.kg), Baku (Azerbaidschan, www.bsu-az.org) und Pune (Indien, http://www.unipune.ernet.in).
Aktuelles
ONS 2012
Wochenendtagung zur islamischen Numismatik
5. und 6. Mai
Max-Planck-Haus Tübingen, Spemannstr. 36
Pressemitteilung
Das erste Literaturarchiv von Hindi-Zeitschriften online
Hierzu auch: Newsletter Uni Tübingen aktuell Nr. 1/2012
Wissenschaftspreis
Dr. Kien Nghi Ha, im Sommersemester 2011 Vertretungsprofessor in der Koreanistik, erhält den Augsburger Wissenschaftspreis für Interkulturelle Studien 2011. Einen ausführlichen Artikel finden Sie hier.
Forschungsstipendium
Informationen zum diesjährigen Forschungsstipendium des European Research Center on Contemporary Taiwan (ERCCT) finden Sie hier.
Neues DFG-Projekt eingeworben
"Verbsemantik und Argumentstruktur, Valenzwörterbuch der ladakischen Verben"


